à Friville-Escarbotin

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. birgit

    das hat was.
    ist das am frühen morgen? es ist noch so düster. ich mag solche orte.

  2. grapf

    Ja, Birgit, das war morgens, wenn auch nicht so früh, wie es scheint. Das Düstere kommt vom Gegenlicht, dessentwegen ich stark abgeblendet hatte, weil ich Konturen im Himmel haben wollte und auch weil ich es so dunkel mag.
    Französische Städte morgens sind etwas paradiesisches, finde ich. Jedenfalls bei Sonnenschein! Dann den Düften der Boulangerien folgen, knackfrische Baguettes kaufen und pains au chocolat –
    dann kann an so einem Tag schon gar nichts mehr schiefgehen.

  3. Maarten

    looks like a ‘deserted, don’t want to be there after midnight’- kind of place…

  4. Sigurd

    Also, ich habe dieses Bild erst für eine Straßenszene aus DDR-Zeiten gehalten. Muß wohl mit der Schmuck- und Farblosigkeit der Hausfassaden zu tun haben.

  5. grapf

    Schmuck- und farblos.
    Hm.
    Ich frage mich ja seit langem, was mich an den Städten im Osten (und in der Picardie!) so fasziniert.
    Danke für die Antwort.
    Für das Warum brauchen wir noch “etwas” Zeit…

  6. Sigurd

    Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das gelesen habe – wahrscheinlich bei Günter Gaus – jedenfalls sagte der (westdeutsche) Autor, was ihm an der DDR gefiele, sei die Erinnerung an die eigene Kindheit.
    In der DDR hatte infolge der Mangelwirtschaft vieles eine Überlebenschance (Bauwerke aus der Vorkriegszeit etwa), was der westdeutsche Wohlstand hinwegmodernisiert und abgerissen hatte. Und wenn man mal Bilder aus den 50er und 60er Jahren der Bundesrepublik betrachtet ist dort auch noch vieles grau, was heute in allen Farben der Werbeindustrie funkelt.

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